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Bewerbungsfoto selber machen: Anleitung mit Handy und KI

Bewerbungsfoto selbst machen: Licht, Abstand, Hintergrund und Pose mit dem Handy – und wie aus deinem Foto mit KI ein Bewerbungsfoto für den Lebenslauf wird.

Ein gutes Bewerbungsfoto kannst du selber machen: mit der Hauptkamera deines Handys, Tageslicht von vorn, einer ruhigen Wand und etwas Abstand. Danach hast du zwei Möglichkeiten. Du nimmst das beste Foto direkt für deine Bewerbung, oder du lässt die KI daraus ein Bewerbungsfoto mit passender Kleidung und Studiohintergrund machen. Wir zeigen dir beide Wege Schritt für Schritt.

Was du brauchst

  • ein Handy mit guter Hauptkamera (die auf der Rückseite);
  • ein Stativ, einen Stapel Bücher oder eine zweite Person, die das Foto macht;
  • ein Fenster mit Tageslicht;
  • eine helle, ruhige Wand;
  • Kleidung, die zur Stelle passt. Was das sein kann, steht in unserem Ratgeber zu Hintergrund und Kleidung.

Bewerbungsfoto mit dem Handy: Schritt für Schritt

1. Licht: Gesicht zum Fenster

Stell dich mit dem Gesicht zum Fenster, sodass das Tageslicht von vorn oder leicht von der Seite kommt. Ein bewölkter Tag ist ideal, weil das Licht dann weich ist. Direkte Sonne macht harte Schatten und lässt dich die Augen zusammenkneifen. Schalte die Deckenlampe aus: Kunstlicht und Tageslicht zusammen ergeben einen Farbstich.

2. Hintergrund: eine ruhige Wand, ein Meter Abstand

Eine einfarbige, helle Wand reicht. Regale, Türrahmen, Bilder und Pflanzen lenken ab. Stell dich etwa einen Meter vor die Wand: So fällt dein Schatten nicht auf sie, und der Hintergrund wirkt weicher.

3. Kamera: Hauptkamera, Augenhöhe, etwas Zoom

Die Hauptkamera ist schärfer als die Frontkamera. Stell das Handy auf Augenhöhe, mit etwa anderthalb Metern Abstand, und nutze den 2-fach-Zoom. Aus der Nähe mit Weitwinkel wirkt die Nase größer und das Gesicht runder. Der Porträtmodus macht den Hintergrund unscharf; prüf danach, ob Haare und Brille sauber freigestellt sind. Ohne zweite Person hilft der Selbstauslöser mit zehn Sekunden Vorlauf oder eine Bluetooth-Fernbedienung.

4. Richtig posen: Haltung, Kinn und Lächeln

Dreh die Schultern leicht zur Seite und den Kopf wieder gerade zur Kamera. Schieb das Kinn ein kleines Stück nach vorn und etwas nach unten, das strafft die Kinnlinie. Sitz oder steh aufrecht, lass die Schultern locker. Im Bild sind Kopf und Schultern bis etwa zur Brust, die Hände nicht. Ein natürliches Lächeln, bei dem die Augen mitlächeln, wirkt sympathischer als ein ernster Blick oder ein breites Grinsen.

5. Viele Fotos machen, dann aussortieren

Mach zwanzig oder dreißig Fotos, gern als Serienaufnahme, und ändere zwischendurch ein wenig Kopfhaltung und Lächeln. Sortier am großen Bildschirm aus: scharf, Augen offen, Blick in die Kamera. Frag jemanden, der dich gut kennt, welches Foto am meisten nach dir aussieht.

6. Leicht nachbearbeiten

Helligkeit, Kontrast und Zuschnitt darfst du anpassen. Verzichte auf Beauty-Filter und starkes Glätten: Das Foto soll zeigen, wie du im Vorstellungsgespräch aussiehst.

Vom Handyfoto zum Bewerbungsfoto mit KI

Nicht jeder hat eine ruhige Wand, gutes Licht und einen Blazer zur Hand. Dann reicht ein scharfes Foto von dir, auch ein Selfie bei Tageslicht. Auf unserer Seite KI-Bewerbungsfoto lädst du es hoch und wählst unter „Wofür“ die Option „Bewerbung“. Danach entscheidest du dich für die Kleidung – dunkler Anzug, Blazer, Smart Casual oder Strickpullover – und den Hintergrund: graues Studio, weißes Studio, Büro oder „Im Freien“. Du kannst auch mit eigenen Worten beschreiben, was du tragen möchtest.

Dein Foto gibt Gesicht, Haare und Statur vor. Was ein Bild kostet, siehst du vor dem Erstellen auf dem Button. Neue Konten starten mit kostenlosen Credits, für die Registrierung brauchst du keine Kreditkarte. Jede Erstellung ist ein neuer Versuch: Nimm am Ende das Bild, auf dem du dich wiedererkennst.

Diese drei Bewerbungsfotos haben wir so aus je einem Foto erstellt. Auch die Personen darauf sind mit KI erstellt – es sind keine echten Menschen.

Bewerbungsfoto, graues Studio

Bewerbungsfoto, graues Studio

Dunkelblauer Blazer vor grauem Studiohintergrund: der Klassiker für jede Bewerbung.

Diesen Look verwenden
Bewerbungsfoto im Büro

Bewerbungsfoto im Büro

Hemd ohne Sakko vor einem hellen Büro, das unscharf im Hintergrund liegt.

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Bewerbungsfoto draußen

Bewerbungsfoto draußen

Draußen bei offenem Tageslicht, Grün unscharf im Hintergrund.

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Foto für den Lebenslauf selber machen: Größe und Format

Das Foto für den Lebenslauf ist dein Bewerbungsfoto. Üblich ist ein Hochformat von etwa 4,5 × 6 cm. Das entspricht dem Seitenverhältnis 3:4. Für den Druck in dieser Größe mit 300 dpi reichen rund 530 × 710 Pixel; jedes aktuelle Handy liefert deutlich mehr. Speichere das Foto als JPG und füge es in deine Lebenslauf-Vorlage ein, bevor du alles in einer einzigen PDF-Datei verschickst.

Mit KI stellst du vor dem Erstellen das Seitenverhältnis 3:4 ein. Sonst bekommst du ein Hochformat im Verhältnis 4:5, das du für den Lebenslauf noch etwas zuschneidest. Ob überhaupt ein Foto in den Lebenslauf gehört und wo es hinkommt, erklären wir im Ratgeber Foto im Lebenslauf.

Häufige Fehler

  • Frontkamera aus der Nähe: Das Gesicht wirkt verzerrt, und oft ist der Arm im Bild.
  • Fenster im Rücken: Gegenlicht macht das Gesicht dunkel.
  • Unruhiger Hintergrund: Ein Bücherregal oder eine offene Tür zieht den Blick von dir weg.
  • Ein ausgeschnittenes Urlaubsfoto: Sommeroutfit, Strandlicht und ein angeschnittener Nachbar passen selten zur Bewerbung.
  • Starke Filter: Wer im Gespräch anders aussieht als auf dem Foto, wirkt unglaubwürdig.
  • Ein altes Foto: Nimm eins aus den letzten Monaten, damit es zeigt, wie du heute aussiehst.

Wie ein modernes Bewerbungsfoto aussehen kann, zeigen unsere Beispiele für moderne Bewerbungsfotos.

Fragen

Kann ich ein Bewerbungsfoto selber machen?

Ja. Mit der Hauptkamera eines aktuellen Handys, Tageslicht von vorn, einer ruhigen Wand und einer zweiten Person oder einem Stativ gelingt ein Bewerbungsfoto auch ohne Fotostudio. Wichtig ist, dass es scharf ist und dich so zeigt, wie du heute aussiehst.

Darf mein Bewerbungsfoto ein Selfie sein?

Ein Selfie mit ausgestrecktem Arm wirkt meist verzerrt, und oft ist der Arm im Bild. Besser sind der Selbstauslöser oder eine zweite Person. Ein gutes Selfie eignet sich aber als Vorlage, um daraus mit KI ein Bewerbungsfoto mit Blazer und Studiohintergrund zu machen.

Welche Kamera soll ich nehmen?

Die Hauptkamera auf der Rückseite deines Handys. Sie ist schärfer als die Frontkamera. Halte etwa anderthalb Meter Abstand und nutze den 2-fach-Zoom, damit dein Gesicht nicht verzerrt wird.

Wie mache ich mein Foto für den Lebenslauf selbst?

Genauso wie ein Bewerbungsfoto: Kopf und Schultern, Blick in die Kamera, ruhiger Hintergrund. Für das übliche Maß von 4,5 × 6 cm schneidest du es im Hochformat 3:4 zu und fügst es als JPG in deinen Lebenslauf ein.

Darf ich ein mit KI erstelltes Bewerbungsfoto verwenden?

Ja, wenn es dich so zeigt, wie du heute aussiehst. Nimm ein aktuelles Foto von dir als Vorlage und wähle am Ende das Bild, auf dem du dich wiedererkennst. Ein Foto ist in Deutschland ohnehin freiwillig.

KI-Bewerbungsfoto aus deinem eigenen FotoLade ein Selfie hoch und erstelle mit KI ein professionelles Bewerbungsfoto für deinen Lebenslauf: Blazer oder Hemd, ruhiger Hintergrund, Kopf und Schultern im Bild.

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